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Bittere Heimpleite im Kampf um Meistertitel

Es war das Spiel der Spiele am 22. Spieltag in der Landesliga Ost. Erster gegen Zweiter, beste Offensive gegen beste Defensive, oder kurz SC Marchtrenk gegen SU St. Martin. Beide Trainer konnten beinahe ihre stärkste Elf aufs Feld schicken, es war alles angerichtet zum großen Showdown.

St. Martin erwischt Traumstart
Es hatten mit Sicherheit noch nicht alle der 750(!) Zuschauer Platz genommen, da hatte das Match bereits in den fünften Gang geschalte. Nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff spielte Kapitän Schürz einen tiefen Pass aus der Abwehr heraus auf Michael Prötsch, der sich das Leder aus der Bewegung mitnahm und die Kugel aus gut 20 Metern ins Kreuzeck donnerte. Noch nicht einmal 60 Sekunden waren gespielt, da stand es bereits 1:0 - das Spitzenspiel war eröffnet und das mit einem Paukenschlag. St. Martin nahm diesen Schwung gleich mit und drückte die Hausherren hinten hinein. Die Mühlviertler überrannten den SC regelrecht und so dauerte es auch nicht lange, ehe die Hofer-Elf den zweiten Treffer nachlegen konnte. Marchtrenk wollte unbedingt sofort den Ausgleich schaffen und war etwas zu weit vorgerückt. Goalgetter Lukas Leitner stach in den Freiraum, bekam das Zuspiel genau auf den Fuß serviert und hatte im Eins gegen Eins keine Mühe auf 2:0 zu stellen. Nur fünf Minuten später roch es bereits nach Vorentscheidung. Nach einem Freistoß köpften die St. Martiner den Ball zurück ins Zentrum des Sechzehners, wo ein Marchtrenker Verteidiger das Spielgerät an die Hand bekam - Schiedsrichter Wimmer deutete sofort auf den Punkt und Leitner verwertete den fälligen Strafstoß zum 3:0.

Marchtrenk schafft den Anschlusstreffer, St. Martin legt nach
Mit der komfortablen Führung im Rücken konnten die Gäste nun entspannt das Tempo etwas aus dem Spiel nehmen und das Ergebnis verwalten. Diese kurze Phase nutzten die Marchtrenker sofort aus, um wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Nach einem Eckball stand Goalgetter Daniel Lindorfer genau richtig und verlängerte das Leder per Kopf zum 1:3-Anschlusstreffer. Aber die Aufbruchsstimmung währte nur wenige Minuten, denn die Mühlviertler hatten sofort die richtige Antwort parat. Einen mustgergültig vorgetragenen Eckball von Prötsch musste Richard Schmaranzer nur noch einnicken, das 4:1 zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt knapp vor der Pause. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.

Das Spiel beruhigt sich etwas in Halbzeit zwei
Auch die zweiten 45 Minuten begannen mit viel Schwung, aber sowohl Leitner als auch Kaplinger scheiterten mit ihren Kopfballversuchen denkbar knapp. Bei einem scharfen Schuss von Kaplinger war Keeper Schlögl auf dem Posten und fischte das Spielgerät dank einer tollen Reaktion aus dem Winkel. Hofer hatte seine Elf in der Pause etwas umgestellt, was den Hausherren etwas mehr Spielanteile einräumte. Marchtrenk versuchte nun zwar das Spiel zu machen, aber St. Martin stand hinten sehr gut sortiert und hielt die Kicker aus dem Bezirk Wels-Land unaufgeregt vom eigenen Strafraum fern. Auch wenn Lindorfer immer mal wieder für Gefahr sorgen konnte, etwa bei einem Versuch aus kurzer Distanz, der knapp über den Kasten ging, so blieb die Hintermannschaft der Gäste stets in Alarmbereitschaft. So wie etwa Keeper Elmer bei einem Distanzschuss von Gencer, den er gerade noch um die Stange drehen konnte. Bis zur 80. Minute neutralisierten sich die beiden Teams weitestgehend, dann ging es aber noch einmal Schlag auf Schlag. Nach einem Foulspiel im Halbfeld nutzte der kurz zuvor eingewechselte Katzmaier die kurze Verwirrung in der Marchtrenker Hintermannschaft und schickte Leitner mit einem Steilpass auf die Reise. Der stellte souverän auf 5:1 und schnürte damit seinen zweiten Hattrick in dieser Saison. Aber  auch Marchtrenk konnte seine Fans noch einmal jubeln lassen. Patrick Lukic brachte einen Eckball zur Mitte, Elmer ging mit einem Angreifer der Hausherren ins Luftduell und wurde dabei leicht behindert, weshalb die Kugel sich direkt zum 2:5 in die Maschen senkte. Dies war dann aber auch gleichzeitig der Schlusspunkt hinter einem Spitzenspiel, das diese Bezeichnung auch mehr als verdient hatte.

Fazit: Mit dem Blitzstart und der komfortablen Führung im Rücken fuhren die St. Martiner schlussendlich völlig verdient drei Punkte im Spitzenspiel ein. Ein Kompliment muss man aber auch den Spielern des SC Marchtrenk aussprechen, die trotz des Rückstands weiter munter mitspielten und sich nicht entmutigen ließen. Die Goalgetter der beiden Teams waren in starker Form, Leitner schnürte einen Hattrick und auch Lindorfer traf doppelt.

 

Fanreport

SC behält Platz an der Sonne

So unterschiedlich die beiden Teams Perg und Marchtrenk normalerweise auch sind, so hatten sie an diesem Tag doch eine Gemeinsamkeit: Hüben wie drüben mussten die Coaches ihren besten Torjäger vorgeben: Zoltan Fülöp fehlte auf Grund einer Gelbsperre, Daniel Lindorfer meldete sich angeschlagen ab.

Perg mit viel Druck, Marchtrenk trifft
Von Anfang an entwickelte sich ein kampfbetontes Spiel bei dem sich beide Teams auf Augenhöhe trafen, allerdings mit leichten Vorteilen für die Hausherren der Union Perg. In Führung ging aber der Leader aus Marchtrenk. Nach einem schönen, öffnenden Pass auf die linke Seite zog Lukic auf der Außenbahn auf und zirkelte eine Flanke genau auf den Kopf von Volkan Gencer, der die Kugel mustergültig zum 1:0 einnickte. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine offene Partie mit guten Chancen auf beiden Seiten. Allerdings waren die beiden Keeper stets auf dem Posten, weshalb es folgerichtig mit dem knappen 1:0 in die Pause ging.

Perg schwächt sich selbst
Auch in der zweiten Halbzeit ging es in diesem Tempo weiter. Die Renner-Elf hatte zwar insgesamt ein leichtes Plus an Spielanteilen, aber auch Marchtrenk hielt mit viel Druck und Laufbereitschaft dagegen. Nach einer guten Stunde hatten die Hausherren die dicke Chance auf den Ausgleich. Rimser schnappte sich das Leder und marschierte damit auf und davon. Allein vor dem Marchtrenker Tor scheiterte aber am glänzend reagierenden Schlögl, der den Vorsprung seiner Elf damit bewahrte. Die Machländer warfen nun alles nach vorne, Marchtrenk hatte nun Platz zum kontern. Aber hier machte sich das Fehlen von Lindorfer deutlich bemerkbar, denn trotz guter Chancen gelang es der Peterstorfer-Elf nicht einen weiteren Treffer nachzulegen. Mitten in dieser heiß umkämpften Phase die vielleicht spielentscheidende Szene. als sich die Hausherren selbst schwächten. Lettner, der in der 60. Minute Gelb gesehen hatte, vertändelte nur wenige Minuten später den Ball in der Vorwärtsbewegung, ließ sich die Kugel vom Fuß stibitzen und wusste sich nur noch mit einem Zupfer am Trikot zu helfen. Die logische Konsequenz: Gelb/Rot für den Defensivspezialisten.

Die Renner-Elf wird vom Ausschluss beflügelt
Nun schien die Partie endgültig zu Gunsten des Tabellenführers entschieden, aber wer das gedacht hatte, hatte die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Perg bekam trotz nummerischer Unterzahl jetzt die berühmte zweite Luft und rackerte mit enormen Nachdruck auf den Ausgleich hin. Zunächst setzte Rimser die Kugel aus wenigen Metern über den Kasten, nur Minuten später segelte sein Schuss vom Sechzehner Zentimeter über die Querlatte. Der SCM hatte nun alle Hände voll zu tun, um die drei Punkte zu verteidigen und geriet ein ums andere Mal ordentlich ins Wanken. In der Nachspielzeit flog schließlich noch Marchtrenks Hamader vom Feld. Zehn Minuten zuvor war der Verteidiger nach einem Foulspiel bereits verwarnt worden, nach einem weiteren Foulpfiff spitzelte er das Leder weg - Schiedsrichter Imsirovic wertete diese Geste als Unsportlichkeit und stellte den Blau-Gelben ebenfalls vom Platz. Nun war zwar zahlenmäßig der Ausgleich wieder hergestellt, allerdings schon zu spät für die Hausherren, die so die zweite 0:1-Pleite in Folge kassierten.

Fazit: Es war kein hochklassiges, sondern ein hart umkämpftes Landesligaspiel, bei dem der Tabellenführer schließlich das bessere Ende für sich hatte. Perg fightete um jeden Zentimeter und ließ sich selbst durch den Ausschluss nicht aus dem Konzept bringen. Ganz im Gegenteil, die Renner-Elf wurde in Unterzahl sogar noch stärker. Mit viel Arbeit und Glück brachten die Gäste die dünne Führung schließlich über die Zeit und verteidigen den Platz an der Sonne gegen St. Martin.
Fanreport

Sommercup SC Marchtrenk Nachwuchs

Der SC Marchtrenk veranstaltet am 29. und 30. Juni zum ersten Mal seinen Sommer-Cup für U8, U9, U10 und U11-Mannschaften im Marchtrenker Waldstadion.  Der ideale Saisonausklang für Spieler, Eltern und Betreuer.

 

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns.

Nähere Infos im Download.

Sommercup SC Marchtrenk Nachwuchs
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Dank der Sponsoren  wohnen szabo, teamplayer othmar ganster, mei fritz hochhauser, fliesen manfred stündl, raiffeisen  dir. peter gruber,  frisiersalon didi sandler/tina und joachim jung war´s möglich, neue Dressen für die Kampfmannschaft zu organisieren und wurden diese im Heimspiel gegen den SV Traun am Samstag, 6.4.2013, erstmals getragen.

Beflügelt von so viel Neuheit liefen unsere Burschen zu einer Höchstform auf und gewannen das Match gegen den "ewigen" Rivalen Traun letztendlich verdient mit 2:0.

Den Matchball zu diesem Spiel steuerte starleight-bandleader wolfgang petscher bei.

Nochmals ein herzliches Danke an die Sponsoren

Newsflash

SCM Live auf Sky

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Kampfmannschaft

18.05.2013

SCM - Union St. Martin

2:5 (1:4)

Lindorfer, Lukic

nächstes Heimspiel

01.06.2013

Union Rohrbach-Berg

15.00 / 17.00 Uhr

Reserve

18.05.2013

SCM - Union St. Martin

0:2 (0:1)

U17

05.05.2013

SV Ebensee - SCM

4:2 (1:0)

Duman, Kovacevic

U15

12.05.2013

SCM - Union Pichling

1:4 (0:2)

Celepci

U13

15.05.2013

SPG Lambach/Roitham - SCM

1:9 (1:4)

Hofmann, Trbara, Mestan, Mayr (3), Sipos, Punz, Sipura