Bereits vor dem Spiel stand eines fest: Dem SC Marchtrenk war das gelungen, was die Hausherren aus Linz vor der Saison als Ziel ausgegeben hatten - der Aufstieg in die OÖLiga. Während die
Peterstorfer-Elf auf Grund der deutlich schlechteren Tordifferenz nur noch theoretische Chancen auf den Meistertitel gehabt hatte, ging es für den SKM noch um die Ehre. Bei einer Niederlage
drohte der Truppe von Interimstrainer Halter sogar ein Absturz bis auf Platz 11! Auf Seiten der Rossoneri fehlten Walchshofer und Piesinger verletzungsbedingt, zudem musste Paschl auf der Bank
Platz nehmen, dafür stand der gegen Pregarten noch gesperrte Deixler wieder in der Stammformation. Bei den Marchtrenkern verpasste Goalgetter Lindorfer sein Abschiedsspiel gelbgesperrt und auch
Einsertorwart Schlögl beobachtete das Geschehen vorerst nur vom Bankerl aus.
Magdalena sorgt schon vor der Pause für klare Verhältnisse
Die Umstellungen auf beiden Seiten machten sich in der Anfangsphase deutlich bemerkbar. Es gab zwar die eine oder andere aussichtsreiche Kombination, primär war der Beginn aber von Abspiel- bzw.
technischen Fehlern geprägt. Obwohl es hüben wie drüben praktisch um nichts mehr ging, war eine gewisse Nervosität spürbar. Dann allerdings ging alles plötzlich ganz schnell. Poxleitner
verlängerte einen weiten Ball in den Strafraum mit dem Kopf genau auf den Fuß von Martin Brandstätter, der Marchtrenks Ersatztorwart Odaker aus kurzer Distanz keine Chance ließ, 1:0 für den SKM.
Nur 120 Sekunden später legten die Hausherren noch einen nach. Lukas Müller, der in der kommenden Saison für den UFC Eferding auflaufen wird, verabschiedete sich von den knapp 200 Zusehern mit
einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern, der zum 2:0 im Kasten einschlug. Binnen 2 Minuten war die Halter-Elf plötzlich deutlich davon gezogen. Aber die Rossoneri hatten noch nicht genug, hielten
die Schlagzahl weiter aufrecht und kreierten so weiter gute Chancen. Eine halbe Stunde war gespielt, als Havolli mit einem intelligenten Zuspiel Kaindlbinder bediente und dieser das Leder zum
vermeintlichen 3:0 einschob. Aber der Assistent hatte bereits die Fahne gehoben, Abseits - eine denkbar knappe Entscheidung zu Ungunsten der Hausherren. Nur Augenblicke später tankte sich Stefan
Arzt durch die Defensive des SC und wollte es, allein vor dem Keeper ganz besonders schön mit einem Lupfer machen, der allerdings etwas zu schwach ausfiel und genau in den Armen von Odaker
landete. 4 Minuten später hatte der Blondschopf schon wieder seine Füße im Spiel, entwischte auf der rechten Außenbahn seinen Bewachern und brachte einen scharfen Stangler zur Mitte. Zwar traf
Havolli die Hereingabe nicht richtig, hinter ihm kam jedoch Michael Kaindlbinder angerauscht und beförderte das Spielgerät zum 3:0 über die Linie. Und die Gäste? Bis auf einen Schuss von
Abdullahu, der das Ziel deutlich verfehlte fanden die Marchtrenker offensiv praktisch nicht statt - es war ein ganz enttäuschender Auftritt des Aufsteigers, weshalb es mit dem klaren 3:0 für den
SKM in die Pause ging.
Magdalena mit Hochkarätern für 3 Spiele
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst nur wenig am Geschehen. Magdalena zeigte weiter gefälligen Angriffsfußball, während die Blau/Gelben große Schwierigkeiten hatten - sowohl hinten
als auch vorne. 10 Minuten nach Wiederanpfiff hatten die Linzer sogar die Chance den Vorsprung weiter zu erhöhen, aber Kaindlbinders Abschluss allein vor Odaker knallte nur an den Pfosten. Dann
verpasste Kaindlbinder einen erneuten Stanglpass denkbar knapp, die Gäste drohten zum Saisonabschluss in ein Debakel zu laufen. Erst nach gut 70 Minuten der erste nennenswerte Angriff der
Peterstorfer-Elf, und das unter kräftiger Mithilfe von SKM-Keeper Missbichler. Der Torhüter segelte bei einer Flanke vorbei, aber Dzinic setzte die Kugel über das leere Tor. Danach waren wieder
die Hausherren am Drücker, zunächst scheiterte Kaindlbinder erneut im Eins gegen Eins am Marchtrenker Torhüter, Augenblicke später konnte sich Odaker bei Schüssen von Arzt und Deixler
auszeichnen. Kaindlbinder, der trotz seines Treffers so etwas wie der Pechvogel der Partie war, hatte kurz vor Schluss die Chance auf den Doppelpack, sein Schuss aus aussichtsreicher Position
ging jedoch nur ans Aluminium. 5 Minuten vor Landeschluss passierte es dann aber doch noch. Poxleitner schickte Kaindlbinder auf der Flanke in die Tiefe, der brachte das Leder zur Mitte, wo
Poxleitner die Kugel per Kopf zu Fabian Paschl weiterleitete. Paschl, der in der 65. Minute eingewechselt wurde und sich so auch noch vom Heimpublikum verabschieden durfte, stoppte sich die
Hereingabe mustergültig mit der Brust und lupfte den Ball über den herauseilenden Keeper zum 4:0-Endstand in die Maschen. Danach hatte der Referee Gnade mit den völlig überforderten Gästen und
tat den letzten Pfiff auf dem Rasen des Magdalenastadions für diese Saison.
Fazit: Einzig der mangelnden Chancenauswertung - Kaindlbinder allein hätte 3 Treffer erzielen können, ja fast müssen - war es geschuldet, dass Fixaufsteiger Marchtrenk nicht zum Saisonabschluss
noch in ein ganz bitteres Debakel lief. Magdalena hatte das Geschehen praktisch zu jeder Sekunde fest im Griff, ließ die Gäste überhaupt nicht ins Spiel kommen und fuhren so völlig verdient den
3. Sieg im Frühjahr ein. Während die Hausherren die Saison auf dem enttäuschenden 9. Tabellenplatz beenden, dürfte die Trauer über die Niederlage beim SC nicht allzulange andauern, darf man doch
den Aufstieg in die OÖLiga feiern.
Wir gratulieren der Kampfmannschaft zum Aufstieg in die OÖLiga, und wünschen ihr in der neuen Saison alles Gute und viel Erfolg.
Verlieren verboten hieß es an diesem Tag für die beiden Teams, allerdings unter gänzlich unterschiedlichen Voraussetzungen. Während die in Personalnöte geratenen Marchtrenker, mit Gencer, Mayr,
Cetin, Lindorfer (alle gesperrt) und Prekop (verletzt) fehlten gleich fünf Stützen, dank drei Punkten den Sprung in die OÖLiga fixieren könnten, benötigt der ASK St. Valentin jeden Punkt im
Rennen um den Relegationsplatz.
St. Valentin mit Abseitstor, Marchtrenk eiskalt
Aber die Niederösterreicher, die bereits mit dem Rücken zur Wand stehen, ließen sich von dieser heiklen Ausgangslange nicht verunsichern und spielten munter drauf los. Bereits nach 7 Minuten
durfte die Prömmer-Elf das erste Mal jubeln. Schlögl konnte einen Distanzschuss von Roselstorfer nicht festhalten und der herbeigeeilte Christoph Guselbauer staubte zum vermeintlichen 1:0 ab.
Allerdings hatte Schiedsrichter Karassek bereits abgewunken, der Stürmer soll im Abseits gestanden sein - also kein Tor. Dies war ein Weckruf für die Hausherren, die jetzt etwas besser ins Spiel
fanden und versuchten das Kommando zu übernehmen. Dann nach einer halben Stunde gab es Freistoß für den SC. Petr Bouchal verlängerte die gut getimete Flanke mit dem Kopf unhaltbar ins lange Eck,
das erlösende 1:0 für die Kicker aus dem Bezirk Wels-Land. Die Luft wurde jetzt noch dünner für den ASK, der jetzt mit dem Mut der Verzweiflung agierte. Ein ums andere Mal tauchten die Rotjacken
gefährlich vor Torhüter Schlögl auf, der sich an diesem Tag jedoch als unüberwindbares Hindernis präsentierte und so den knappen Vorsprung für seine Elf in die Pause rettete.
Erneutes Tor wegen Abseits nicht gegeben, Schlögl hält Dreier fest, Guselbauer fliegt vom Platz
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag und einem erneuten Tor der Rotjacken, aber wieder hatte der Schiedsrichter eine vorangegangene Abseitsstellung erkannt und verwehrte St. Valentin
bereits zum zweiten Mal an diesem Tag ein Tor. Diesem Schock folgte eine kurze Drangperiode der Peterstorfer-Elf, die beinahe im 2:0 resultiert hätte. Zunächst donnerte Viereckl einen Schuss an
die Unterkante der Querlatte, von wo aus der Ball via Torstange wieder heraussprang, dann hielt Bouchal aus 30 Metern drauf. Hier konnte sich Edenhoffer klar auszeichnen, fischte er die Kugel
doch mit einem super Reflex gerade noch aus dem Kreuzeck. Eine halbe Stunde vonr Schluss startete der Werksverein noch einmal zum finalen Angriffslauf. Der ASK verteidigte jetzt extrem hoch, warf
alles nach vorne und versuchte so zumindest ein Unentschieden zu erzwingen. Aber erneut war Schlögl der Turm in der Abwehrschlacht, der seine Mannschaft vor dem Ausgleich bewahrte. Als die
wütenden Angriffe der Niederösterreicher langsam nachließen und das Spiel sich wieder etwas beruhigte, bekamen die Marchtrenker wieder mehr Zugriff auf den Ball und brachten den knappen Sieg
schlussendlich souverän über die Zeit. Besonders bitter für die Gäste: Nach einem gelbwürdigen Foulspiel intervenierte Spielmacher Daniel Guselbauer so lange beim Schiedsrichter, bis dieser ihn
mit der Ampelkarte vom Feld schickte.
Fazit: Es war ein hartes Stück Arbeit für den Tabellenzweiten, der mit dem Dreier endgültig den Aufstieg in die OÖLiga fixierte. Über weite Strecken erwiesen sich die Gäste als die dominantere
Mannschaft, hier durften sich die Blau-Gelben ausdrücklich bei Keeper Schlögl bedanken, der den Dreier schließlich festhielt. Zusätzlich zum Spiel verlor die Prömmer-Elf mit Daniel Guselbauer
auch noch ihren Mittelfeldmotor, der im absoluten Finalspiel (St. Valentin liegt 3 Punkte hinter Katsdorf zurück und hat ein um 4 Treffer schlechteres Torverhältnis) nicht dabei sein wid.
Verlieren verboten hieß es vor dem Spiel für die beiden Teams, allerdings aus gänzlich unterschiedlichen Beweggründen. Während Marchtrenk mit einem Dreier weiter Druck auf Tabellenführer St.
Martin aufbauen hätte können, benötigen die Gäste aktuell jeden Zähler im Abstiegskampf, um so schnell als möglich den rettenden zwölften Tabellenplatz abzusichern.
Paukenschlag in Halbzeit eins, Schiedsrichter bei zwei Treffern im Fokus
Ein Teil der 250 Zuseher hatte vermutlich noch nicht einmal Platz genommen, da gab es bereits den ersten Aufreger. Nach einem vermeintlichen Foulspiel an Stefan Plechinger im Strafraum der
Hausherren, zögerte der Unparteiische Wegerer keine Sekunde und deutete sofort auf den Punkt - der Angreifer verwertete den Elfmeter souverän zum 1:0, bereits nach 3 Minuten führte der
Nachzügler. "Den Strafstoß kann man sehen wie man möchte, aber für mich war es eine sehr harte Entscheidung.", kann Peterstorfer den Pfiff nicht ganz
nachvollziehen, was an diesem Abend übrigens nicht zum letzten Mal der Fall sein sollte. Aber die Hausherren hatten die richtige Antwort parat. Nachdem sie den Rohrbachern den Ball in der
Vorwärtsbewegung abgeluchst hatten, zog Lindorfer auf der Außenbahn auf und davon und legte auf Volkan Gencer quer, der das Leder humorlos zum 1:1 unter die Latte donnerte. Und nur eine
Viertelstunde später hatten die Blau-Gelben das Spiel plötzlich gedreht, als Lindorfer auf Patrick Lukic ablegte und der mit einem platzierten Schuss aus halbrechter Position ins kurze Eck
einschob, 2:1 für Marchtrenk. Von da an schien das Spiel die erwartete Bahn zu nehmen, Marchtrenk drückte und versuchte mit dem Schwung aus den beiden Treffern den Vorsprung weiter auszubauen,
hatte allerdings bei einem Lattenpendler viel Pech.. Aber auch Rohrbach schien mit viel Selbstvertrauen angereist zu sein, denn die Schuster-Elf durfte nur 5 Minuten nach dem vermeintlichen
Nackenschlag erneut jubeln. "Das 2:2 war ein einziges Geschenk des Schiedsrichtergespanns an unsere Gäste.", war auch der zweite Gegentreffer bei den
Hausherren umstritten. Andre Reisinger hatte sich den Ball vermeintlich mit der Hand mitgenommen ehe er in den Sechzehner gezogen war und das Leder zum viel umjubelten Ausgleich über den Keeper
lupfte. Zwar hatte ein Marchtrenker Verteidiger noch versucht den Ball von der Linie zu kratzen, der Unparteiische entschied jedoch auf Tor. "Der Ball war noch
auf der Linie, als er geklärt wurde.", beschreibt Peterstorfer die Situation. "Ein klares Tor", sah sein Kollege Schuster die Situation wenig
überraschend genau umgekehrt. Mit diesem Ergebnisging es auch in die Pause
Drei Ausschlüsse in Halbzeit zwei, Rohrbach dreht die Partie in Überzahl
Und auch die zweiten 45 Minuten begannen mit einem Paukenschlag. Reisinger schickte Roland Mayrhofer auf die Reise, der Angreifer musste die Kugel nur noch überlegt zum 3:2 einschieben.
"Der Spieler ist beim Zuspiel deutlich im Abseits gestanden.", bestand für die Marchtrenker auch nach diesen Treffer Diskussionsbedarf. Rohrbach hate das
Spiel gedreht, jetzt wurde die Begegnung hektisch. Zur Mitte der zweiten Halbzeit schwächten sich die Hausherren auf Grund zweier Gelb/Roter Karten binnen zehn Minuten doppelt. "Vor der ersten gelben Karte gegen Mayr im ersten Durchgang hätte man eigentlich bereits Foul für uns geben müssen, dann hätte es diesen Ausschluss gar nicht
gegeben.", kommentierte Peterstorfer die Ampelkarte für Außenverteidiger Mayr. Wenige Augenblicke später folgte ihm Teamkollege Gencer. Mit zwei Mann mehr am Feld kontrollieren die Gäste
nun das Geschehen, standen hinten gut und versuchten selbst Chancen zu kreieren. Zehn Minuten vor Schluss hätte Kupka nach einer Ecke den Sack bereits zumachen können, schob das Leder aber etwas
überrascht, dass ihn die Kugel überhaupt noch erreicht hatte denkbar knapp aus kurzer Distanz am Kasten vorbei. Dann scheiterte noch Höfler allein auf Schlussmann Schlögl zulaufend am glänzend
postierten Marchtrenker Torhüter. Fünf Minuten vor Schluss schickte Referee Wegerer den dritten Akteur vom Feld. Nachdem Thaller im Zweikampf zu spät gekommen war, zückte der Unparteiische sofort
die rote Karte und beendete damit den Abend für den Rohrbacher Mittelfeldmotor frühzeitig. Aber nur 180 Sekunden machten die Gäste endgültig den Deckel auf diese Partie, als Plechinger erneut im
Strafraum gelegt wurde und die Aufgabe gleich selbst erledigte, 4:2. Damit war die Begegnung gelaufen und wie es scheint auch die Meisterambitionen für den SCM.
Fazit: Die Peterstorfer-Elf verliert einen Zähler auf St. Martin und liegt zwei Runden vor Schluss mit drei Punkten und dem deutlich schlechteren Torverhältnis zurück. Mit vier Punkten Vorsprung
auf den dritten Platz scheint den Blau-Gelben aber zumindest der zweite Platz nicht mehr zu nehmen sein. Jubel dagegen in Rohrbach. Mit dem zweiten Dreier in Folge ziehen die Mühlviertler auf
fünf bzw. sechs Punkte gegenüber den Abstiegsplätzen davon und setzen die Konkurrenz für ihre Nachtragsspiele gehörig unter Druck. Bei entsprechenden Ergebnissen könnte der Union am kommenden
Wochenende bereits ein Unentschieden gegen den kriselnden SK St. Magdalena zum endgültigen Klassenerhalt reichen.
Am Samstag, den 25. Mai fand der Coca Cola Cup für U12-Mannschaften in Kirchberg/Thening statt. Zur Teilnahme berechtigt waren die besten 20 U12-Mannschaften aus Oberösterreich. Darunter waren auch einige namhafte Vertreter wie z. B. BW Linz, LASK Linz,
FC Pasching, usw.
Unsere U12 spielte mit einem ersatzgeschwächten Kader mit, gleich 4 Spieler fielen für unser Highlight des Jahres aus.
Die Spielzeit betrug 1x 15min.
Die Gruppenspiele:
In unserer Gruppe kämpften wir gegen BW Linz, SC Hörsching, SK Altheim und SV Garsten um den Gruppensieg.
Das erste Spiel gegen BW Linz wurde vom Kampf geprägt. Beide Mannschaften konnten keine fußballerischen Akzente setzen. Jedoch verschafften sich unsere Kicker ein leichtes Übergewicht und über 3
Standardsituationen kamen wir zu sehr großen Führungschancen. Leider konnten wir aber in diesem Spiel noch nicht den Ball im Tor unterbringen und somit beendeten wir das 1. Spiel mit einem
torlosen Unentschieden.
Im 2. Spiel unserer Gruppe B mussten wir gegen den SK Altheim ran. Hier waren bereits unter Druck, haben wir uns als Ziel den Finaleinzug vorgenommen. Den besseren Start erwischten wieder unsere
Kicker und nach 7 Minuten war es dann endlich soweit. Nach einem unserer zahlreichen Vorstöße konnte Gnadlinger Marco nur mit einem Foul gestoppt werden. Marincic Dominik legte sich den Ball für
den Freistoss zurecht und verwertete trocken zur 1:0 Führung. Dadurch ergaben sich nun für uns Räume zum Kontern und nach einer schönen Vorarbeit von Mestan Tugay erzielte Marincic Dominik den
2:0-Endstand.
Der nächste Gegner war der SC Hörsching. Diese Mannschaft war uns körperlich überlegen, jedoch konnten wir immer wieder über außen einige präzise Angriffe starten. Das 1:0 folgte bereits in der
3. Minute: Nach einem klugen Pass in den Rückraum von Hofmann Nico stand Marincic Dominik goldrichtig und verwertete staubtrocken zur 1:0 Führung. Das Spiel wurde von uns dominiert, das 2:0 war
nur noch eine Frage der Zeit. In der 8. Minute konnte Abwehrchef Sipos Mika in höchster Not klären und bediente Mayr Alex mit einem hohen Ball in die Tiefe. Dieser entwischte der gegnerischen
Abwehr und erhöhte auf 2:0. Nach einigen Wechsel wurde unser Spielfluss unterbrochen und die Hörschinger spielten das restliche Spiel sehr stark auf. In 2 äußerst gefährlichen
Situationen zeichnete sich unser Torhüter Sipos Timon mit zwei tollen Paraden aus und somit blieben wir weiterhin ohne Gegentor. In der letzten Minute konnten wir noch einen Konter starten.
Draguljic Sandro spielte nach gewonnenen Zweikampf auf den völlig alleinstehenden Punz Patrick. Dieser ließ sich so eine Chance nicht nehmen und sorgte somit für den 3:0 Endstand.
Nun ging es gegen den SV Garsten um den Gruppensieg. Beide Mannschaften hatten vor diesem Spiel 7 Punkte, dank der besseren Tordifferenz reichte uns aber ein Unentschieden für den Gruppensieg und
somit den Aufstieg ins Halbfinale. Man konnte bereits ein wenig Nervosität bei beiden Mannschaften spüren, auch viele anderen Mannschaften sahen sich dieses Topspiel an.
Das Spiel begann sehr ausgeglichen, beide Mannschaften konnten in der Anfangsphase nur wenig Torchancen vorfinden. Der einzige Unterschied: In den entscheidenden Zweikämpfen setzten sich immer
wieder unsere Kicker durch. Das machte sich auch nach 10 Minuten bezahlt. Unser Mittelfeldmotor Alen Plavac, der beinahe alle Zweikämpfe für sich entscheiden konnte, spielte zwei Gegenspieler
aus, zog aus 15 Metern ab und besorgte somit die 1:0 Führung für den SCM. Nur 2 Minuten später erzielten wir das Tor des Turniers. Nach toller Defensivarbeit schickte man Hofmann Nico mit einem
Steilpass auf die Reise, Flanke in die Mitte auf Mayr Alex und dieser sorgte per Volley für die Vorentscheidung. Somit waren wir völlig verdient im Halbfinale.
Die Halbfinalpaarungen:
Unter den besten 4 Mannschaften Oberösterreichs befanden sich nun FC Pasching, Admira Linz, LASK Linz und der SC Marchtrenk. Es war bereits ein toller Erfolg für unsere Kicker, jedoch wollten wir
unbedingt ins Finale. Die beiden Finalisten qualifizieren sich nämlich für das Finalturnier in Wien, wo sich die 20 besten Mannschaften aus Österreich messen.
Das 1. Halbfinale zwischen dem LASK Linz und FC Pasching endete torlos, die Paschinger setzten sich aber im Elfmeterschießen durch und konnten somit bereits das Finalticket lösen.
Nun waren wir an der Reihe, der SK Admira Linz verfügt über eine sehr starke U12-Mannschaft. Wir durften also ein Spiel auf Augenhöhe erwarten. Das Spiel war bei beiden Mannschaften sehr von der
Taktik geprägt, wollte doch keine Mannschaft ein Gegentor zulassen. Unsere Defensive leistete ausgezeichnete Arbeit, lediglich eine Torchance wurde zugelassen. Diese konnte der Admira-Stürmer
aber nicht verwerten. Das Bemühen war auch unserer Offensive nicht abzusprechen, 3 Torchancen wurden aber leichtfertig vergeben. Somit folgte ein Elfmeterschießen. Unsere Jungs traten mit einem
sehr mulmigen Gefühl an, haben wir doch erst vor einer Woche in Rimini bei einem internationalen U12-Turnier das Finale im Elfmeterschießen verloren.
Bis zum letzten Schützen stand es Unentschieden, doch den letzten Elfmeter konnte unser Tormann Gencer Furkan ausgezeichnet parieren und somit hatten wir unser Ziel erreicht.
Wir sind im Finale und haben und für das große Bundesfinale in Wien qualifiziert. Am 15. und 16. Juni können wir uns nun mit den 20 besten Mannschaften Österreichs messen. Darunter einige prominente Vertreter: Austria Wien, Red Bull Salzburg, Sturm Graz, Admira Mödling, Wacker Innsbruck, SCR Altach, Austria Lustenau uvm.
Die Freude und Erleichterung war rießengroß, nicht nur bei den Spielern, sondern auch bei den zahlreich mitgereisten Eltern und beim Betreuerstab.
Das Finale:
Der krönende Abschluss dieses Turniers war das große Finale gegen den FC Pasching vor ca. 500 Zusehern. Es war ein ganz besonderes Spiel, das merkte man bereits beim Einlaufen. Das Spiel wurde
geleitet von einem Schiedsrichter, 2 Linienrichter, einem 4. Offiziellen (Spielerwechsel) und sogar 2 Torrichter standen uns zur Verfügung. Noch nie durften wir vor solch einer Kulisse ein Finale
bestreiten. Die erste Hälfte des Spiels wurde von den körperlich Überlegenen Paschingern dominiert, jedoch stand unsere Defensive gewohnt sicher und ließ keine großen Torchancen zu. Doch dann
kassierten wir den Gegentreffer zum 1:0. Eine kleine Unaufmerksamkeit unserer Mannschaft konnten die Paschinger ausnutzen und nun mussten wir innerhalb kürzester Zeit noch den Ausgleichstreffer
erzielen. Jedoch konnten wir unsere 3 Torchancen nicht nutzen und somit mussten wir uns knapp geschlagen geben.
Foto:
sitzend v.l.n.r.: Marincic Dominik, Marincic Niklas, Sipos Timon, Gencer Furkan, Sipos Mika, Punz Patrick, Mayr Alex.
stehend v.l.n.r.: Co-Trainer Töltsch Nicolas, Plavac Alen, Mestan Tugay, Gnadlinger Marco, Trainer Hamader Dominik, Draguljic Sandro, Sipura David, Hofmann Nico, Tormanntrainer Odaker Andreas.
Fehlend: Keppelmüller Simon, Tesic Aleksandar, Trbara Marco, Walentschka Kevin.
Es war das Spiel der Spiele am 22. Spieltag in der Landesliga Ost. Erster gegen Zweiter, beste Offensive gegen beste Defensive, oder kurz SC Marchtrenk gegen SU St. Martin. Beide Trainer konnten
beinahe ihre stärkste Elf aufs Feld schicken, es war alles angerichtet zum großen Showdown.
St. Martin erwischt Traumstart
Es hatten mit Sicherheit noch nicht alle der 750(!) Zuschauer Platz genommen, da hatte das Match bereits in den fünften Gang geschalte. Nur wenige Sekunden nach dem Anpfiff spielte Kapitän Schürz
einen tiefen Pass aus der Abwehr heraus auf Michael Prötsch, der sich das Leder aus der Bewegung mitnahm und die Kugel aus gut 20 Metern ins Kreuzeck donnerte. Noch nicht einmal 60 Sekunden waren
gespielt, da stand es bereits 1:0 - das Spitzenspiel war eröffnet und das mit einem Paukenschlag. St. Martin nahm diesen Schwung gleich mit und drückte die Hausherren hinten hinein. Die
Mühlviertler überrannten den SC regelrecht und so dauerte es auch nicht lange, ehe die Hofer-Elf den zweiten Treffer nachlegen konnte. Marchtrenk wollte unbedingt sofort den Ausgleich schaffen
und war etwas zu weit vorgerückt. Goalgetter Lukas Leitner stach in den Freiraum, bekam das Zuspiel genau auf den Fuß serviert und hatte im Eins gegen Eins keine Mühe auf 2:0 zu stellen. Nur fünf
Minuten später roch es bereits nach Vorentscheidung. Nach einem Freistoß köpften die St. Martiner den Ball zurück ins Zentrum des Sechzehners, wo ein Marchtrenker Verteidiger das Spielgerät an
die Hand bekam - Schiedsrichter Wimmer deutete sofort auf den Punkt und Leitner verwertete den fälligen Strafstoß zum 3:0.
Marchtrenk schafft den Anschlusstreffer, St. Martin legt nach
Mit der komfortablen Führung im Rücken konnten die Gäste nun entspannt das Tempo etwas aus dem Spiel nehmen und das Ergebnis verwalten. Diese kurze Phase nutzten die Marchtrenker sofort aus, um
wieder einen Fuß in die Tür zu bekommen. Nach einem Eckball stand Goalgetter Daniel Lindorfer genau richtig und verlängerte das Leder per Kopf zum 1:3-Anschlusstreffer. Aber die Aufbruchsstimmung
währte nur wenige Minuten, denn die Mühlviertler hatten sofort die richtige Antwort parat. Einen mustgergültig vorgetragenen Eckball von Prötsch musste Richard Schmaranzer nur noch einnicken, das
4:1 zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt knapp vor der Pause. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeit.
Das Spiel beruhigt sich etwas in Halbzeit zwei
Auch die zweiten 45 Minuten begannen mit viel Schwung, aber sowohl Leitner als auch Kaplinger scheiterten mit ihren Kopfballversuchen denkbar knapp. Bei einem scharfen Schuss von Kaplinger war
Keeper Schlögl auf dem Posten und fischte das Spielgerät dank einer tollen Reaktion aus dem Winkel. Hofer hatte seine Elf in der Pause etwas umgestellt, was den Hausherren etwas mehr Spielanteile
einräumte. Marchtrenk versuchte nun zwar das Spiel zu machen, aber St. Martin stand hinten sehr gut sortiert und hielt die Kicker aus dem Bezirk Wels-Land unaufgeregt vom eigenen Strafraum fern.
Auch wenn Lindorfer immer mal wieder für Gefahr sorgen konnte, etwa bei einem Versuch aus kurzer Distanz, der knapp über den Kasten ging, so blieb die Hintermannschaft der Gäste stets in
Alarmbereitschaft. So wie etwa Keeper Elmer bei einem Distanzschuss von Gencer, den er gerade noch um die Stange drehen konnte. Bis zur 80. Minute neutralisierten sich die beiden Teams
weitestgehend, dann ging es aber noch einmal Schlag auf Schlag. Nach einem Foulspiel im Halbfeld nutzte der kurz zuvor eingewechselte Katzmaier die kurze Verwirrung in der Marchtrenker
Hintermannschaft und schickte Leitner mit einem Steilpass auf die Reise. Der stellte souverän auf 5:1 und schnürte damit seinen zweiten Hattrick in dieser Saison. Aber auch Marchtrenk
konnte seine Fans noch einmal jubeln lassen. Patrick Lukic brachte einen Eckball zur Mitte, Elmer ging mit einem Angreifer der Hausherren ins Luftduell und wurde dabei leicht behindert, weshalb
die Kugel sich direkt zum 2:5 in die Maschen senkte. Dies war dann aber auch gleichzeitig der Schlusspunkt hinter einem Spitzenspiel, das diese Bezeichnung auch mehr als verdient hatte.
Fazit: Mit dem Blitzstart und der komfortablen Führung im Rücken fuhren die St. Martiner schlussendlich völlig verdient drei Punkte im Spitzenspiel ein. Ein Kompliment muss man aber auch den
Spielern des SC Marchtrenk aussprechen, die trotz des Rückstands weiter munter mitspielten und sich nicht entmutigen ließen. Die Goalgetter der beiden Teams waren in starker Form, Leitner
schnürte einen Hattrick und auch Lindorfer traf doppelt.
Der SC Marchtrenk veranstaltet am 29. und 30. Juni zum ersten Mal seinen Sommer-Cup für U8, U9, U10 und U11-Mannschaften im Marchtrenker Waldstadion. Der ideale Saisonausklang für Spieler, Eltern und Betreuer.
Über Ihre Teilnahme freuen wir uns.
Nähere Infos im Download.
Dank der Sponsoren wohnen szabo, teamplayer othmar ganster, mei fritz hochhauser, fliesen manfred stündl, raiffeisen dir. peter gruber, frisiersalon didi sandler/tina und joachim jung war´s möglich, neue Dressen für die Kampfmannschaft zu organisieren und wurden diese im Heimspiel gegen den SV Traun am Samstag, 6.4.2013, erstmals getragen.
Beflügelt von so viel Neuheit liefen unsere Burschen zu einer Höchstform auf und gewannen das Match gegen den "ewigen" Rivalen Traun letztendlich verdient mit 2:0.
Den Matchball zu diesem Spiel steuerte starleight-bandleader wolfgang petscher bei.
Nochmals ein herzliches Danke an die Sponsoren